WordPress Hosting: Möglichkeiten, Kosten und Probleme

WordPress Hosting: Möglichkeiten, Kosten und Probleme

Artikel aktualisiert am 10.10.2018

Wer einen WordPress Blog betreiben möchte, macht sich meist wenig Gedanken um das richtige Hosting. Mal wird ein Hoster gewählt, bei dem WordPress schon vorinstalliert wurde, mal wird einfach das billigste Paket genommen, schließlich geht es ja nur um einen Blog. Doch dieser Plan geht meist nicht auf, denn WordPress ist anspruchsvoll und braucht mehr Ressourcen als es zunächst scheint.
Worauf ihr beim WordPress Hosting achten solltet und welche Fallstricke es dabei gibt, falls ihr euch nicht gut genug auskennt, erkläre ich in diesem Artikel ein wenig ausführlicher.

Wie die Ansprüche von WordPress steigen

Das große Problem von WordPress ist, dass es ein recht umfangreiches Content Management System darstellt. Oft ist die MySQL-Datenbank außerdem ein Flaschenhals, denn bei günstigen Hostern stimmt die Anbindung meist nicht. Ihr solltet also unbedingt darauf achten, dass nicht nur euer Server eine zeitgemäße SSD enthält, sondern auch die Datenbanken auf einer schnellen SSD-Festplatte betrieben werden.

Eine weitere Sache, die bei WordPress recht schnell auffällt: Auch wenn das CMS im Ursprungszustand relativ stabil läuft, steigen die Ansprüche sehr schnell an. Jedes Plugin fordert seine Leistung ein, jedes WordPress Theme ebenso und gibt es in einem von beiden eine unsaubere oder schlichtweg miese Programmierung, kann diese schnell mal den gesamten Server lahmlegen.
Je mehr Plugins installiert sind, desto langsamer wird außerdem die gesamte Website, da immer mehr Hooks und Funktionen eingeführt werden, die dann natürlich erst entsprechend abgearbeitet werden müssen.

 

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Webhosting oder eigener Server?

Beim WordPress Hosting stellt sich immer die Frage nach dem Paket. Ein Server ist für Anfänger etwas kompliziert, allerdings gibt es auch sogenannte Managed Server, bei denen der Anbieter die Verwaltung übernimmt, sodass sie für euch wie ein normales Webhosting-Paket funktionieren. Dann stellt sich noch die Frage nach einem Root- oder V-Server. Ersteres ist ein Server für euch allein, letzteres bedeutet im Grunde nicht anders, als dass ihr euch mit mehreren Kunden einen Server teilt, somit also auch die Leistung.

Für kleine Websites, reicht meist das klassische Webhosting-Paket aus. Allerdings solltet ihr euch auch hier vorab über eure Ziele im klaren Sein. Plant ihr auf lange Sicht mehr als ein paar tausend Besucher zu erhalten? Wenn ja, solltet ihr gleich mit einem V-Server beginnen. Der Grund dafür ist einfach. Von einem V-Server bieten die meisten Hoster ein Upgrade auf einen eigenen Server an. Bei einem Webhosting-Paket hingegen, gibt es meist Probleme, da sich bei einem späteren Umzug viel verändert und die Daten dann oft händisch übertragen werden müssen. Wer also schon weiß, dass er wachsen will, braucht gar nicht erst mit einem kleinen Webhosting-Paket anfangen, weil selbiges ihm später viel Ärger bereiten wird. Ich empfehle meinen Kunden meistens All-Inkl.

Spezielles WordPress Hosting

Sogenanntes WordPress Hosting ist meist ideal für Anfänger, kostet aber deutlich mehr. Im Grunde sorgt der Anbieter dafür, dass WordPress perfekt läuft, kümmert sich um die Hardware und alle Einstellungen. Die Oberfläche ist einfach bedienen, oft sind Backups und Caching schon serverseitig aktiviert und konfiguriert. WordPress ist außerdem vorinstalliert und alles erinnert an das klassische Webhosting-Paket, bei dem ihr euch keine Sorgen mehr um technische Aspekte machen müsst.

Das Beste vom Besten

WordPress Hosting vereinfacht den Prozess also enorm, indem die gesamte Verwaltung von WordPress ein externer Anbieter übernimmt. Die Pakete sind dabei frei skalierbar, was bedeutet, dass ihr bei steigenden Besucherzahlen einfach ein Upgrade durchführt und alles jederzeit schnell und stabil läuft. Da WordPress ein paar spezielle Anforderungen an die Hardware stellt, ist diese Art von Hosting natürlich ideal. Hier ist alles auf WordPress optimiert, was aber auch bedeutet, dass ihr keine anderen Systeme oder Websites betreiben könnt.

WordPress Hosting und die Kosten

Ein Webhosting-Paket ist die günstige Art und Weise, etwas ins Internet zu stellen. Das Problem: Es ist zwar günstig, jedoch stark limitiert und sobald viele Besucher vorbeischauen, bricht die Website unter der Last meist zusammen. So etwas lohnt sich eher für kleine Firmenseiten, auf denen wenig los ist, nicht aber für große Blogs. Dafür kostet es meist aber auch nur ein paar Euro im Monat.
Ein V-Server oder Root-Server, ist ideal für alle die sich etwas auskennen und mehr Leistung wünschen. Hier darf jeder machen was er möchte, kann also mehrere WordPress Blogs nebeneinander betreiben oder auch andere Arten von CMS installieren. Grenzen gibt es nicht, hier seid ihr der Chef über alles was auf eurem Server passiert. Server kosten von 20 Euro (V-Server) bis weit über 100 Euro (RootServer). Der Preis regelt meist die Ausstattung, also RAM, CPU und andere Hardware.

WordPress Hosting ist die wohl teuerste, meist aber auch die einfachste und effektivste Variante, vor allem wenn ihr euch nicht so gut mit der Technik oder Performance-Optimierung auskennt. Hier übernimmt der Anbieter die Verwaltung für euch. So darf pro Paket oft nur ein Blog betrieben werden und es gibt auch keine Freiheiten, sondern WordPress ist immer schon vorinstalliert und fester Bestandteil. Ein anderes CMS kann also nicht nicht so einfach genutzt werden. Spezielles WordPress Hosting kostet meist um die 20 bis 100 Euro, je nach Ausstattung des jeweiligen Tarifs. Es ähnelt einem Server, der aber bis in das letzte Detail an WordPress angepasst wird.

Für spezieles WordPress Hosting aus Deutschland kann ich Raidboxes empfehlen.

Fazit zum richtigen WordPress Hosting

Am Ende geht es nur um die Frage, wie viel Arbeit ihr euch selbst machen möchtet. Die Verwaltung von WordPress, dem Hosting, den Updates, der Sicherheit und den Inhalten, kann immer auch jemand anders übernehmen. So wie ich für euch die Verwaltung von WordPress übernehme, übernehmen spezielle WordPress Hoster häufig die Technik im Hintergrund.

Schlussendlich bleibt es also eine reine Kostenfrage. Wer jemand anderem die Arbeit übergibt, muss dafür natürlich auch entsprechend bezahlen. Da WordPress Hosting im Vergleich recht teuer ist, würde ich eher zu einem eigenen Server raten, der dann auch deutlich flexibler auftritt. Gerne helfe ich euch bei der Auswahl und übernehme anschließend die Verwaltung von WordPress für euch. Einfach mal unverbindlich anfragen.

2018-10-10T09:35:16+00:005 Oktober, 2018|Blog/News, Wordpress|0 Kommentare

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