MailerLite: Die Newsletter-Software, die nahezu alle zufriedenstellt

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E-Mail-Marketing und konvertierende Newsletter sind etwas wirklich Kompliziertes und nichts, was mal eben so nebenbei umgesetzt werden kann. Das liegt unter anderem daran, dass eine schier unendliche Anzahl an Tools existiert, die dafür infrage kommen. Gerade im Bereich der Newsletter-Software gibt es eine Menge unterschiedlicher Anbieter, die sich meist auch auf völlig entgegengesetzte Features spezialisiert haben. Gut nutzbar sind sie potenziell daher alle, nur sind sie eben nicht automatisch für jeden Einsatzzweck geeignet.

In diesem Beitrag werde ich euch MailerLite vorstellen, die in meinen Augen nahezu ideale Lösung für einen effektiven Versand von Newslettern. Das liegt unter anderem daran, dass MailerLite viele Funktionen zur Automatisierung des E-Mail-Versands bereithält und Web Workern das Leben damit bedeutend einfacher gestaltet. Vor allem wird MailerLite aber nahezu jeden von euch zufriedenstellen, da bin ich mir fast sicher.

Was es sonst noch zu beachten gibt und warum genau MailerLite meine persönliche Empfehlung geworden ist, werde ich euch in den folgenden Absätzen ein wenig näher erläutern. Seid also gespannt und lest einfach weiter, um mehr zu erfahren.

Ansprüche an eine effektive E-Mail-Software

Zunächst einmal möchte ich euch einen Eindruck davon vermitteln, worauf es mir bei einer entsprechenden Newsletter-Software ankommt. Denn Tools gibt es inzwischen schier unendlich viele, doch nicht alle davon eignen sich gleichermaßen für jeden Anwender. Gerade in Verbindung mit WordPress und angepasst an kleine und mittelständische Unternehmen oder Selbstständige gilt es eine Menge Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

So darf die Software für das E-Mail-Marketing erst einmal nicht zu teuer sein. Sie sollte zudem möglichst simpel in Erscheinung treten und muss ebenso ein paar gängige und ein paar besonders effektive Möglichkeiten der Automatisierung bereithalten. Auch im Zusammenspiel mit WordPress sollte alles reibungslos funktionieren und im Alltag somit wenig Probleme verursachen.

Ausprobiert habe ich in den letzten Jahren eine Menge Tools und Lösungen, die mir all das versprochen haben. Gelandet bin ich nun jedoch seit Längerem bei MailerLite, einem Anbieter, der vieles gleich, aber das, was entscheidend ist, dann doch vollkommen anders macht. Mehr dazu jetzt in der Feature-Vorstellung.

Preise und Funktionen von MailerLite im Detail

Für Selbstständige und kleine wie auch mittelständische Unternehmen spielt die Preisgestaltung der E-Mail-Software selbstverständlich eine Rolle. MailerLite ist hier allerdings eher genügsam, so viel sei vorab bereits verraten. Bis zu 1.000 Empfänger und 12.000 E-Mails im Monat sind kostenlos. Darüber hinaus wird zudem kein Aufpreis für die Zahl von Mailings fällig. Der Anbieter berechnet seinen Preis ausschließlich über die Anzahl der genutzten Empfänger. Die vollständige Preisliste, findet ihr hier auf der Website.

Zu den Features gehören ein simpler Drag n‘ Drop Editor für E-Mails, ein HTML Editor für komplexere Anpassungen, je nach Bedarf, sowie auch viele vorgefertigte Templates für schnelle und hübsche Mailings. Außerdem gibt es eine Möglichkeit für individualisierte Landing Pages, verschiedene Formulare, um sich in den Newsletter einzutragen und vieles mehr. Hier geizt MailerLite tatsächlich nicht mit den Optionen und bietet alles, was notwendig ist oder sein könnte.

Auch A/B Tests, Click Maps, die Anzeige der Orte und ausgefeilte Reports und Umfragen sind mit von der Partie. Die Liste der Features ist daher wirklich sehr lang und vor allem recht vielfältig, sodass es nichts gibt, was nicht vorhanden wäre. Was ich damit meine ist, dass jeder MailerLite genau auf die Art und Weise verwenden kann, wie es zu seinem Business passt, da sämtliche Funktionen automatisch mit an Board sind.

Einrichtung mit kleineren Hürden zu Beginn

Die Einrichtung von MailerLite ähnelt der anderer Anbieter. Das liegt daran, dass es zum einen den kostenlosen Account gibt und zum anderen, dass es in den letzten Jahren immer wieder Spam-Kampagnen mit diesen gratis Newsletter-Accounts gab. Wer E-Mails verschicken möchte, muss sich daher zunächst einmal vernünftig anmelden, sein Unternehmen legitimieren und die Art seiner Mailings angegeben. Erst dann wird der entsprechende Account freigeschaltet und aktiviert. Dies handhaben aber fast alle Anbieter heutzutage so, da es sonst zu den schnellen Anmeldungen mit Spam-Kampagnen kommt. Lasst euch von der etwas komplizierteren Registrierung also nicht weiter abschrecken.

Auch wenn das heutzutage eigentlich kein Hindernis mehr sein sollte, muss an dieser Stelle ebenso erwähnt werden, dass es MailerLite derzeit nicht in deutscher Sprache gibt. Die Newsletter-Software ist demnach englisch und wer der (vermutlich internationalsten) Fremdsprache nicht mächtig ist, könnte an einigen Punkten Probleme bekommen. Allerdings gehe ich jetzt nicht davon aus, dass die Sprache euch Schwierigkeiten bereiten wird. Erwähnt werden sollte es aber dennoch.

Wer MailerLite schon bei der Einrichtung mit seinem CMS verbinden möchte, findet die Integrationsmöglichkeiten unter dem Menüpunkt »Integrations«. Egal ob WordPress, Shopify oder Automatisierungsdienste wie Zapier, es ist im Grunde genommen alles dabei was Unternehmer und Selbstständige benötigen. Für die Integration wird in der Regel ein einfaches Plugin installiert.

Auch hier ist die Einrichtung also sehr simpel zu handhaben und stellt euch nicht vor weitere Probleme. Das liegt in erster Linie daran, dass MailerLite im Detail gar nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten bietet und daher angenehm einfach daherkommt. Auf die Integration in WordPress gehe ich weiter unten noch einmal genauer ein.

E-Mails erstellen und erfolgreich versenden

Allgemein ist MailerLite nach verschiedenen Typen von E-Mail Kampagnen strukturiert. Da wäre die klassische Kampagne, die manuell oder per Zeitplan vollzogen wird. Eine A/B Test Kampagne, die wiederum zum Test kleiner oder größerer Änderungen dient. Follow-up-Kampagnen für den Versand von Newslettern an bestimmte Nutzergruppen. Sowie die RSS-Kampagne, die einen RSS-Feed als Quelle nimmt und deren Inhalt an die Abonnenten sendet. Letzteres ist praktisch, wenn beispielsweise die neusten Beiträge eines Blogs versendet werden sollen.

Das Erstellen von E-Mails klappt indes kinderleicht und vor allem leitet MailerLite euch durch die einzelnen Schritte sehr gezielt hindurch. Grundsätzlich gilt daher: Alles ist möglich. Ihr könnt Newsletter als einfachen und formatierten Text (Rich Text) senden, als reinen Text (Plain Text) oder in Form von Vorlagen, die ihr mithilfe von Drag ’n Drop direkt im Editor anpassen dürft. Wer sich gut auskennt oder spezielle Ideen umsetzen möchte, kann zusätzlich zum HTML Editor wechseln und dann komplett in das jeweilige Template eingreifen.

Schlussendlich gilt bei MailerLite aber vor allem, dass die Erstellung von Kampagnen und eben Newslettern selbsterklärend ist. Auf einfache Weise leitet die Software euch durch sämtliche Schritte hindurch und bietet dabei immer sowohl eine einsteigerfreundliche Variante, als auch die Methode für Profis an. Welche ihr wählt, bleibt am Ende euch überlassen.

Dabei macht MailerLite übrigens auch vor Automationen nicht halt. Eigene Workflows können relativ schnell im Editor zusammengeklickt werden, um darauf aufbauend automatisierte Kampagnen zu erstellen. Damit lassen sich Workflows erzeugen, die beispielsweise E-Mails nach bestimmten Klicks oder Aktionen automatisch versenden.

Sammeln von Abonnenten mit vorgefertigten Formularen

Schön ist, gleich zu Beginn, dass MailerLite keine unnötigen Limitierungen setzt. Von Anfang an ist es euch daher möglich, verschiedene Listen mit Abonnenten zu erstellen und zwar ohne erkennbare Grenze. Außerdem kann ich bestehende Abonnenten eines anderen Anbieters problemlos mitnehmen, indem ich sie via Excel-, Text- oder CSV-Datei importiere.

Bei dem Sammeln von Informationen der Abonnenten, bietet MailerLite zudem die Möglichkeit an, benutzerdefinierte Felder zu erzeugen. Was auch immer für Zusatzinformationen ich also abfragen möchte, ich habe die Möglichkeit dazu. Die Formulare lassen sich über einen integrierten Generator von MailerLite erstellen. Auch das ist wieder denkbar einfach.

Überhaupt liefert die Newsletter-Software viele verschiedene Möglichkeiten, mit denen ich die entsprechenden Formulare nach Belieben anpassen und individualisieren kann. Jedes Formular passt also immer zu eurer Website und eurem Unternehmen. Auch das geschieht im Drag n‘ Drop Editor, in welchem ihr die Pop-ups oder Formulare nach euren Wünschen hin gestalten dürft. Ziemlich praktisch und mehr als nur sinnvoll umgesetzt, wie ich anmerken möchte. Da kann sich manch anderer Anbieter mit seinen Standardformularen noch eine Scheibe von abschneiden.

Newsletter versenden und umfangreich Analysieren

Noch etwas klappt bei MailerLite ausgesprochen gut. Der Versand der Newsletter. »Ist das jetzt was Besonderes?«, werdet ihr euch fragen. Das kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel ihr es betrachtet. Persönlich hatte ich in den letzten Jahren mit vielen Newsletter-Anbietern zu tun und gerade beim Versand lief nicht immer alles problemlos. Hier ist das anders.

Zum einen sind die Zustellraten bei MailerLite grundsätzlich schon einmal sehr hoch. Auch deshalb, weil Beziehungen zu den ISP Service-Providern gepflegt werden und darauf geachtet wird, dass die Mailing-Server nicht auf irgendwelchen Spam-Listen zu finden sind. Das wird durch die ISP Feedback-Integration unterstützt. Sobald ein Abonnent den Newsletter in seinem E-Mail-Programm als Spam markiert, wird er augenblicklich aus der Mailingliste entfernt. Das ist unheimlich wichtig, damit die Newsletter bei den Mail-Anbietern nicht dauerhaft als Spam gekennzeichnet werden.

Auf die Spitze getrieben wird dies durch eine optionale Dedicated IP. Mit dieser rein privaten IP kommt der Newsletter nicht von einem Massenservice, sondern stets von einer festen IP-Adresse. Das erhöht die Zustellrate abermals und sorgt dafür, dass noch mehr Abonnenten euren Newsletter überhaupt empfangen können. Das Empfangen ist jedoch eine Sache, die Öffnungsrate eine ganz andere. Die behaltet ihr mit ausgeklügelten Statistiken und Analysen im Blick.

Auch hier glänzt MailerLite zunächst einmal mit seiner sehr klaren Übersicht. Alles in dem Tool ist unfassbar nachvollziehbar dargestellt und wirkt dadurch stets angenehm einfach. Das Auge versteht sofort, worum es geht, ohne dass ihr darüber nachdenken müsstet. E-Mail-Programme werden übersichtlich aufgezeigt, sodass ihr einen Einblick davon erhaltet, wo genau eure Newsletter überhaupt gelesen werden. Die Anzeige der Öffnungs- und Klickrate ist somit fast schon obligatorisch. Interessanter scheint hier die Link-Popularität, die anzeigt, welche Links im Mailing besonders häufig geklickt werden. Wer möchte, kann dann noch Google Analytics mit eigenen UTM-Parametern für das Tracking integrieren.

WordPress und MailerLite via Plugin verbinden

Zusätzlich zu der offiziellen Erweiterung, existieren andere Plugins, die MailerLite noch tiefer in das CMS integrieren. Beispielsweise in Verbindung mit Easy Digital Downloads oder weiteren Services. Auch ein Plugin für WooCommerce steht selbstverständlich zur Verfügung.

Die Einrichtung des Plugins ist dabei wunderbar bequem gehalten. Einfach den API-Key von MailerLite kopieren und in den Einstellungen des offiziellen Plugins eintragen. Fortan stehen euch die verschiedenen Formulare innerhalb von WordPress zur Verfügung. Diese lassen sich dabei komplett frei und direkt innerhalb von WordPress erstellen und weiter einpassen. Einige PageBuilder, wie zb. Elementor oder Divi bieten auch eine direkte Integration mittels API-Key an.Ziemlich praktisch.

Das Thema DSGVO darf natürlich ebenfalls nicht fehlen

Bevor ich zum Ende meines kleinen Testberichts komme, würde ich gerne noch das Thema Datenschutz und die DSGVO anschneiden. Das ist inzwischen ein sehr komplizierter Punkt geworden und im deutschsprachigen Raum bzw. in der gesamten EU entsprechend sorgfältig zu behandeln. Vorweg jedoch der Hinweis, dass ich WordPress-Profi bin, kein Anwalt oder hauptberuflicher Datenschützer. Ich gebe also lediglich ein paar Bemerkungen dazu ab, die ihr immer noch einmal in Einzelfall überprüfen solltet.

Grundsätzlich hält sich MailerLite an die GDPR und erklärt sich diesbezüglich sehr ausführlich auf einer extra dafür eingerichteten Übersichtsseite. Die GDPR ist die internationale Version der DSGVO bzw. der entsprechende Name für selbige. Es ist die Abkürzung für »General Data Protection Regulation«.

Aus meiner Sicht stellt MailerLite damit nicht nur kein Problem in Bezug auf die DSGVO dar, sondern geht sogar weiter als manch anderer Anbieter. Besonders löblich ist jedoch die oben verlinkte Übersichtsseite. Dort werden wirklich alle Fragen zur DSGVO/GDPR vollumfänglich beantwortet. Im Einzelfall gilt allerdings trotzdem, all das noch einmal genau zu prüfen und zu hinterfragen.

Fazit zu MailerLite als Newsletter-Software

MailerLite* ist ein echtes Brett einer Newsletter-Software. Es bietet nahezu alle Features, die ich mir in diesem Bereich Wünsche und zudem eine Vielzahl an Automationsmöglichkeiten, was mir ebenfalls sehr gelegen kommt. Das Verblüffende dabei ist, dass die Software trotz dieser unglaublichen Feature-Anzahl in keiner Weise kompliziert erscheint. Alles erklärt sich von selbst, vorausgesetzt natürlich, ihr seid der englischen Sprache mächtig. Davon gehe ich jetzt aber einfach mal aus, schließlich gibt es viele Plugins und Tools nur in Englisch.

Die Simplizität ist es am Ende, die ich in meinem Fazit ganz oben anstellen möchte. Vor allem deshalb, weil ich viele Newsletter-Systeme kenne, die zwar viel können, diese Funktionen aber unglaublich komplex und unnötig verschachtelt darstellen. Bei MailerLite ist das nicht der Fall, weshalb jeder Neuling und Anfänger problemlos damit zurechtkommen wird. Gleichzeitig können die Profis unter euch aber neben Drag n‘ Drop beispielsweise ebenso mit HTML-Code arbeiten und dann sehr ausgefeilte Anpassungen vornehmen.

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