WordPress Wartungsmodus aktivieren: Wie es geht und warum er so wichtig ist

Teilen auf:

Facebook
LinkedIn
Email

Dass ein WordPress Blog nach der Veröffentlichung für immer so bleiben wird, ist ziemlich unwahrscheinlich. Vielmehr werdet ihr beständig an eurer Website arbeiten und diese stetig verbessern, korrigieren oder weiter ausbauen. Das ist ganz normal und gehört gewissermaßen auch einfach mit dazu.

Allerdings ist es selten sinnvoll, diese Arbeiten an der Live-Version vorzunehmen. Deshalb werden Websites, auch wenn sie mit einem Content Management System wie WordPress betrieben werden, für gewöhnlich in einen Wartungsmodus versetzt. In diesem Modus ist die Website kurzzeitig außer Betrieb, stattdessen wird den Besuchern ein freundlicher Wartungshinweis angezeigt.

Wie ihr diesen Wartungsmodus in WordPress ganz einfach nutzen und aktivieren könnt, verrate ich euch in meinem heutigen Beitrag. Dieser soll euch für etwaige Wartungsarbeiten eine kleine Hilfestellung bieten, falls ihr diese eigenhändig ausführen wollt. Wenn dem so ist, empfiehlt sich der Wartungsmodus nahezu immer, damit Besucher während eurer Arbeiten keine Eingaben tätigen können und infolgedessen auch keine Fehler ausgegeben werden.

WordPress Wartungsmodus aktivieren

Leider hat WordPress viele notwendige Features von Haus aus nicht integriert. Egal, ob nun SEO-Funktionen, eine Caching Engine oder eben den Wartungsmodus. Deshalb ist es notwendig, ein entsprechendes Plugin zu installieren. Irgendeines solltet ihr natürlich nicht hinzufügen, sondern eine Erweiterung, die über entsprechend viele Downloads und regelmäßige Updates verfügt.

Persönlich empfehle ich hier immer wieder gerne das Plugin LightStart. Die Erweiterung für WordPress kann einen Wartungsmodus (im englischen Maintenance Mode) realisieren, gleichzeitig aber auch für Landing und Coming Soon Pages eingesetzt werden. Das Plugin wird dabei mit wenigen Klicks angepasst und ist zudem sehr umfangreich und vielfältig, sowie mit fast einer Million aktivierten Installationen auch ziemlich populär.

Das wiederum spricht für eine gewisse Qualität, was auch an den erwähnten regelmäßigen Updates sichtbar wird. Wer es noch simpler mag, kann auch einen Blick auf Maintenance werfen. Im Plugin-Verzeichnis gibt es noch viele ähnliche Erweiterungen, doch diese beiden sind die größten und funktionieren schon lange Zeit recht problemlos, was bei kleineren Plugins nicht immer gewährleistet werden kann. Klare Empfehlung also von meiner Seite.

1. Plugin installieren

Um den Wartungsmodus mit LightStart zu realisieren, installiert ihr nun zunächst das WordPress Plugin. Sucht dafür einfach nach LightStart, installiert die entsprechende Erweiterung und geht anschließend in das WordPress Backend und das Untermenü namens »WP Maintenance Mode«

2. Wartungsmodus konfigurieren

Wichtig ist, dass ihr die Option »Bypass for Search Bots« aktiviert. Mit dieser bleibt die Website für Suchmaschinen wie Google weiterhin sichtbar, eure Rankings werden also unter gar keinen Umständen negativ beeinflusst. Die anderen Optionen bleiben euch überlassen, je nach Anwendungsfall und Wartungsarbeiten, die anstehen.

3. Wartungsmodus erstellen

Jetzt muss noch eine Seite für den Wartungsmodus erstellt werden. Das geschieht über den Reiter »Design« am oberen Rand. Keine Sorge, das Plugin erklärt sich komplett von selbst und Vorlagen können ebenfalls verwendet werden. Im Zweifel also einfach gar nichts ändern und die Standardeinstellungen des Plugins nutzen.

Wann sollte der Wartungsmodus aktiviert werden?

Immer dann, wenn ihr Wartungsarbeiten oder Veränderungen durchführt. Egal, ob ihr das WordPress Theme nur ein wenig anpasst, komplett wechselt oder aber weitere Plugins installiert und Snippets hinzufügt. Jede Änderung führt potenziell zu Fehlern und genau die sollen die Besucher nicht zu sehen bekommen.

Der Wartungsmodus hilft dabei, solche fehlerhaften Links, Weiterleitungen oder Funktionen vom Live-Betrieb fernzuhalten. Mit dem Wartungsmodus könnt ihr die neuen Funktionen dann erst einmal selbst testen und prüfen, bevor ihr diese für alle verfügbar macht. Die Besucher selbst sehen in dieser Zeit einen kurzen Hinweis zu den laufenden Wartungsarbeiten, wissen also Bescheid, dass die Website gerade überarbeitet wird und bald wieder online kommt.

Dieser Hinweis ist auch wichtig, um entsprechend seriös und professionell zu wirken. Stellt euch mal vor, ihr ändert etwas und ein Besucher kommt noch während der Wartungsarbeiten auf der Website vorbei. Dann stößt er auf unfertige Designs oder fehlerhafte Features und das wirkt natürlich wenig professionell. Regelmäßige Wartungen hingegen, signalisieren Vertrauen und zeigen, dass sich jemand aktiv um die Pflege und Instandhaltung der Website kümmert.

Braucht es einen Wartungsmodus für WordPress?

Das ist die Frage, die ihr euch am Ende stellen solltet. Im Grunde genommen benötigt jede Website einen entsprechenden Wartungsmodus. Das liegt, wie eingangs erwähnt, einfach daran, dass der Wartungsmodus verhindert, dass eure Besucher unfertige Inhalte sehen oder Fehler angezeigt bekommen. Denn passiert das, wirkt nicht nur eure Website unseriös, sondern auch ihr erscheint wenig vertrauenswürdig. Oder würdet ihr Apple vertrauen, wenn die iCloud nicht zuverlässig funktioniert und immer wieder Fehler im Shop auftreten? Vermutlich würdet ihr euch fragen, was bei Apple nicht stimmt und ob eure Daten dort noch sicher sind. Wer kauft schon in einem Shop, der Fehler ausgibt?

Suchmaschinen sind von solch einem Wartungsmodus natürlich ausgeschlossen. Für die Rankings ist es wichtig, dass keine Fehler auftauchen, doch da Google nicht im Minutentakt indexiert, sollte es diesbezüglich auch keine Probleme geben. Selbst wenn Google auf einen Wartungsmodus stoßen würde, könnte die Suchmaschine diesen erkennen und würde feststellen, dass kurze Zeit später alle Inhalte wieder wie gewohnt verfügbar sind. Also keine Sorge. Gedanken solltet ihr euch nur um echte Besucher machen und für genau diese benötigt ihr dann den Wartungsmodus innerhalb von WordPress.

Mit LightStart ist außerdem noch weitaus mehr möglich. Ihr könnt Coming Soon Pages erstellen, um neue Bereiche anzukündigen und einen Countdown anzuzeigen. Das ködert die Besucher und schafft Interesse. Es wirkt einfach geheimnisvoll und spannend, wenn bereits klar ist, dass es in drei Tagen, nach Ablauf des Countdowns, eine neue Funktion gibt. Probiert das ruhig mal aus. Und auch sonst solltet ihr, wenn ihr Änderungen durchführt, eure Besucher immer darauf hinweisen. WordPress macht es euch einfach, im Live-Betrieb an der Website zu arbeiten. Doch vermeidet solche schnellen Arbeiten, um keine unnötigen Fehler und Unzulänglichkeiten zu produzieren.

Falls ihr Hilfe wollt – WordPress-Wartungen sind mein Job. Auch ich schalte Websites regelmäßig in den Wartungsmodus und kümmere mich darum, dass alles wie gewünscht läuft und verfügbar ist. Ihr dürft mich also gerne kontaktieren oder einfach mal unverbindlich anrufen. Ich freue mich auf jede freundliche Kontaktaufnahme.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links.
Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Artikel